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The sky is the limit

Stuff happens. Es ist viel passiert. Viel Gutes. Auch wenn mein Leben nicht an der Ideallinie entlang verläuft muss ich doch sagen, dass ich mag, was grade passiert. Seit ich Job 1 halbiert habe und mir Job 2 zusätzlich besorgt habe, habe ich wieder Zeit für mich. Und Zeit für Sport, was eigentlich gleichbedeutend ist. 

Ich habe einige alte Freunde wiedergefunden und ein paar Neue kennengelernt. Ich habe gelernt, dass „können“ nicht zwangsläufig im Körper, sonder viel öfter noch im Kopf passiert, und dass das Wichtigste von allem das wollen ist. 

Die Richtung ist gut, das Ziel noch nicht ganz klar. Eigentlich will ich auch nicht, dass es klar ist. Das würde ja bedeuten, dass ich mich eingrenze. Mal sehen, wo ich lande, wenn ich einfach loslaufe ohne zurückzublicken. 

Momentum

Momentum

As long as people keep telling me that what I do is crazy, I know I am doing the right thing.

Never give up dreaming


“When you want to succeed as bad you want to breathe, then you’ll be successful”

Fuck yeah.

Realists

Mal wieder

Und wieder an diesem Punkt. Gestern war ich feiern. Es war, großartig, ich habe ein paar Freunde wieder getroffen, die ich z.T. seit fast zwei Jahren nicht gesehen hatte. Insgesamt ein gelungener Abend, nach einem relativ beschissenen Tag.

Mein Problem: wie üblich hatte ich betrunken die ein oder andere Impulsivhandlung („Ohhh Bratwurst!“) weshalb die Waage heute Morgen verständlicherweise wieder über 80 gehüpft ist.

Eigentlich sollte ich mich gut fühlen, hatte Spaß, viel geflirtet, positives Feedback bekommen… Trotzdem bleibt dieses Gefühl der Unfähigkeit, unzufrieden, nicht in der Lage mal was langfristig durchzuziehen. Es nervt einfach. Ich weiß, dass ich es kann, warum ist es dann so verdammt schwer?

Also mal wieder ein neuer Anfang. Den Alkohol werde ich weglassen, bis ich das nächste Zwischenziel erreicht habe. Ich werde gleich wieder einen Plan erstellen, wann ich Sport mache und ich werde wieder ordentlich dokumentieren was ich esse. Fuck soviel Arbeit… Aber anscheinend geht es nicht anders…

Waage vs. Ich

Frust, einfach nur Frust im Moment. Klar sollte ich zurück schauen und stolz auf das sein, was ich erreicht habe… Aber alles was ich im Moment sehe ist das Bild im Spiegel vor mir und fuck, kotzt es mich an.

Dieser endlose Kampf macht mich einfach fertig. Drei Wochen Arbeit kann ich mir mit einem unachtsamen Tag zunichte machen, und mir fehlt die Kraft um immer wieder und wieder von vorn anzufangen. Ich hätte gern, dass einfach irgendwann „normal“ ist. Dass mein Körper nicht durchdreht, wenn ich mal einen Burger esse (die Betonung liegt auf ‚mal‘), dass ich nicht jedes Mikrogramm das ich zu mir nehme peinlich genau dokumentieren muss. Dass ich wieder Zeit und Lust habe zum Trainieren.

Es fällt mir viel leichter das für jemanden zu Tun. Dann habe ich das Gefühl ich muss es einfach schaffen. Wenn ich für mich selbst abnehme, denke ich grundsätzlich ich werde sowieso wieder vorher aufgeben. Ja klar ist alles Einstellungssache, aber diese Einstellung über Jahre beizubehalten kostet Kraft.

Mit 12 oder 13 hatte ich zum letzten Mal Normalgewicht. Seit dem Kämpfe ich. Immer wieder. Gehe ein Stück vorwärts, gebe auf. Falle zu Boden, stehe wieder auf… Ich bin es Leid. Seit über 10 Jahren geht das nun schon so und ich habe das Gefühl ausgelaugt, ausgebrannt zu sein. Warum gibt es nicht den schnellen Weg, den einfachen?

Also los, wieder aufrappeln. Vorm Badezimmerspiegel stehen ubd heulen, weil die Kraft fehlt, das positive zu sehen und zu finden. Und das beschissenste von allem ist, trotz allem Support (Danke!) allein zu sein.

Narf!

Wie ich Männer einfach nicht verstehe… Warum habe ich keine Lust, in etwas das Vielversprechend aussieht auch Zeit zu investieren? Sorry, aber ich finde es ist in Zeiten des Internets nichts dabei, sich zumindest mal kurz einzuloggen und ne Nachricht á la „bin busy, melde mich erst Montag wieder“ zu schreiben. Ist das denn zu viel verlangt?

Und dann gibt es die andere Fraktion die sich unbedingt treffen will und dann den halben Abend irgendwo im Club rumrennt, statt sich mit ihrem Date zu beschäftigen. Großartig. Das sind ja tolle Voraussetzungen. Haben euch eure Mütter alle nicht zumindest einen Funken Anstand beigebracht? Und dabei waren da so viele andere nette Typen und ich Idiot denke mir „oh nee, das kannste jetzt nicht bringen…“

Außerdem bin ich tierischst angepisst von der Arbeit. Sorry aber „kannst du das bitte noch kurz fertig machen“ werde ich einfach in Zukunft grundsätzlich mit „Nein.“ beantworten. Ich werde bei diesem Verein keine Sekunde mehr länger bleiben als ich unbedingt muss, VOR ALLEM nicht Samstags Abends. Fuck, als ob das irgend wen kümmern würde ob das jetzt bis Montag gemacht ist oder nicht. Es ist ohnehin geil, dass ich IMMER am Wochenende Spätschicht habe. Und zwar schon seit Monaten. Ist ja nicht so als habe man ein Privatleben. Höhöhö. Gut, bei der aktuellen Männersitutation ist das vielleicht auch besser so.

So. Möchte jetzt bitte zumindest einer von den Luschen aus den Puschen (höhö) kommen und mir das Wochenende versüßen?

Ich glaub, ich werd doch Lesbe.

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